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Ergonomisches Arbeiten:

Zur Vermeidung von RSI gehört ganz entscheidend die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes.

Mindestanforderungen werden z.B. im Anhang der Bildschirmarbeitsplatzverordnung genannt und beziehen sich sowohl auf die Arbeitsmittel wie auch die Arbeitsumgebung, Informationen hierüber finden Sie an vielen Stellen im Internet, deswegen wollen wir uns hier nicht wiederholen, sondern nur auf einige Stellen hinweisen (Links zum Thema).

Dem Thema "Maus" wird im Allgemeinen nur wenig Beachtung geschenkt, deswegen wollen wir hier insbesondere darauf eingehen. Neben den Vorteilen einer zentralen Lage der Mausfunktionen vor dem Körper, wie sie von der RollerMouse angeboten werden, wollen wir Ihnen hier auch allgemeine Tips für die Auswahl der Maus und generelle Tips für ein hand- und armschonendes Arbeiten am PC geben.

Vorteile einer zentralen Lage der Mausfunktionen vor dem Körper:

  • Die Haltung der Hände vor dem Körper bedeutet gegenüber der herkömmlichen Haltung mit einer seitlich der Tastatur liegenden Maus zunächst, dass viel weniger Muskeln eingesetzt werden. D.h. die meisten Muskeln sind entspannt und nicht angespannt. Dies ist das wichtigste und grundlegendste Prinzip der RollerMouse.
  • Es sind keine Dreh- und Streckbewegungen des Handgelenks und des Arms beim Griff nach der Maus nötig.
  • Hierdurch entfallen zahllose unnötige Bewegungen, die durch ihre wiederholten uniformen Bewegungsmuster zur Entstehung eines RSI-Syndroms führen können.
  • Cursor- und Klickfunktionen werden bei der RollerMouse mit den Fingern bedient. Hierbei wird die Feinmotorik, also nur kleine Muskelgruppen gebraucht. Mit einer herkömmlichen Maus wird dagegen der Körper gezwungen, unzweckmäßig größere Muskelgruppen (Nacken, Schultern und Arme) für Mikrobewegungen mit einzusetzen.
  • Bei der RollerMouse können Sie durch die Nutzung des Rollstabes mit beiden Händen und allen Fingern arbeiten, d.h. es sind abwechslungs- und variantenreiche Arbeitsstellungen möglich, wodurch Beschwerden durch einseitige Belastungen vermieden werden.
  • Entspannte Hände - kein krampfhafter Griff um die Maus. Eine Standardmaus ist häufig zu klein für die Hand des Nutzers, was zu Krampfhaltungen und damit zu Spannungen im Unterarm führen kann.
  • Eine der schädlichsten Bewegungen für Hand, Handgelenk und Unterarm ist das Doppelklicken. Deshalb ist RollerMouse mit einer Taste zum Doppelklicken ausgestattet. Alleine mit der Hilfe dieser einfachen Funktion ersparen Sie sich jeden Tag tausende von unnötigen und schädlichen Mikrobewegungen.


Allgemeine Tips für die Auswahl der Maus:

  • Die Größe der Maus sollte beachtet werden. Wenn die Maus zu klein ist, werden beim Halten der Maus automatisch Hand und Unterarm krampfhaft verspannt.
  • Die meisten herkömmlichen Mäuse sind so konstruiert, dass die Hand flach auf ihnen liegen soll. Dies entspricht aber nicht der natürlichen Stellung der Hand oder des Unterarms. Wenn Sie Ihren Arm vor sich entspannt auf den Tisch legen, könnten Sie den Unterschied sehen. Je näher die Maus dieser Stellung kommt, desto geringer wird die Belastung sein.
  • Achten Sie auch auf die Form der Maus. Genau wie für die Arme gilt auch für Hände und Finger, dass sie mit so wenig Anspannung wie möglich gebraucht werden sollten, d.h. die Maus soll möglichst der natürlichen Stellung der Hand nahe kommen, also "gut in der Hand liegen".
  • Eine gute Maus sollte so geformt sein, dass das Handgelenk nicht in der einen oder anderen Richtung abgeknickt werden muss, es sollte daher möglichst gestreckt und dadurch möglichst wenig belastet werden.


Tips für hand- und armschonendes Arbeiten:

  • Benutzen Sie Tastenkombinationen (shortcuts) und vermeiden Sie das Doppelklicken. Dann verringern Sie auch die Belastung. (Shortcuts zum Ausdrucken)
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie Platz auf und unter Ihrem Tisch haben, so dass Sie die Sitzstellung wechseln können und Platz für Ihre Maus haben.
  • Bewegen Sie sich möglichst häufig. Holen Sie, was Sie ausgedruckt haben, anstatt es den halben Tag liegen zu lassen. Stellen Sie sich beim Telefonieren hin und laufen auf und ab, anstatt sitzen zu bleiben.
  • Machen Sie jede Stunde eine 5-Minuten Pause. Dadurch entspannt sich Ihr Körper, und Sie ändern Ihre Arbeitsstellung.
  • Legen Sie die Arme auf den Tisch und die Finger auf Tastatur und Maus, anstatt darüber zu schweben.
  • Halten Sie sich an eine Richtung. Nase und Füße sollten möglichst in die gleiche Richtung zeigen, wenn Sie sitzen. Machen Sie ab und zu ein paar Dehnübungen.


Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung

Links zur ergonomischen Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes:

Bildschirmarbeitsplatzverordnung
Gesundheit am Arbeitsplatz der Verwaltungsberufsgenossenschaft VBG
www.ergo-online.de